Kopf an Kopf

Der TKH siegt gegen die Angels aus Nördlingen

Es war ein harter Kampf am Samstag, den die Turnschwestern ablieferten. Am Ende stand jedoch ein 67:62 Sieg auf der Anzeigetafel. Die Halle war außer sich und feierte, allen voran Sasha Tarasava sprang vor Freude übers Feld in die Arme ihrer Mitspielerinnen. Sie war es auch, die den größten Anteil an diesem Sieg trägt. Mit ihren 31 Punkten hat sie mal wieder gezeigt, dass sie ihre Mannschaft über Wasser halten kann, wenn es sonst nicht so optimal läuft. Obwohl Nördlingen genau wusste, wer sie ist, wie sie spielt und sich auch fest vorgenommen hatte, sie an die ganz kurze Leine zu nehmen. Glück für den TKH, dass die quirlige Flügelspielerin immer wieder Momente fand, ihrer Gegenspielerin zu entwischen und an der richtigen Stelle den Ball abdrücken konnte. Zusammen mit Stephanie Gardner, die in den letzten Spielen vor Selbstvertrauen strotzt, sorgte sie für den siebten Sieg in Folge. 

Nördlingen spielte keinen schlechten Ball, rechtfertigte definitiv den 4. Tabellenplatz, den sie bisher innehatten und hätten den Sieg ebenso verdient gehabt. Die Angels zeigten ein ähnlich schnelles Spiel wie Hannover, dazu noch ein tolles Teamplay, mit einer herausragenden Luisa Geiselsöder. Zusammen mit Danielle McCray wusste sie sich unter den Körben zu bewegen. Nicht unverdient bezeichnete Tarasava sie nach dem Spiel als „beste deutsche Centerspielerin“. Dem TKH mangelte es genau an diesen beiden Punkten. Zu selten sah man herausgespielte Punkte, die „Großen“ blieben extrem blass.

Lange liefen die Hannoveranerinnnen einem Rückstand hinterher. Zeitweise sogar zweistellig. Doch wie schon in den letzten Spielen gezeigt, kann Tarasava eines besonders gut – Crunchtime. Und so sorgte sie in den letzten 100 Spielsekunden für eine spektakuläre Aufholjagd. Nördlingen hingegen schaffte es dreimal hintereinander nicht den Ball ins Netz zu bringen. 

Fazit für den TKH: Sieg ist Sieg – aber die harten Brocken kommen jetzt erst und da wäre es schön, wenn sich die Schwestern wieder aufs Teamplay besinnen und die Last auf mehrere Schultern verteilen würden.  Nun steht ein spielfreies Wochenende für die nicht Nationalspielerinnen an, danach geht es zu zwei Auswärtsfahrten (Herne und Homburg) und erst in einem Monat erleben wir wieder Livebasketball vor Ort im heimischen Birkendome. Merke: 8.12. 16 Uhr. Mehr dazu in Kürze. 

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