Hart aber Heftig in Heidelberg

Nix für schwache Nerven war das da am Samstag Abend für die Zuschauer des Spiels Heidelberg gegen Hannover. 

Hart waren die ersten Minuten in denen bei Hannover kein Zusammenspiel stattfand, sondern nur wilde Einzelaktionen (die nicht erfolgreich waren). 

Heftig, dass sich sowohl mit Gardner als auch Cukic beide Aufbauspieler so schlimm im ersten Viertel verletzten, dass sie nicht mehr weiter spielen konnten. 

1.Viertel: 16:11

Hart an der Toleranzgrenze waren auf beiden Seiten die Anzahl an Turnovern. Fast in jedem zweiten Angriff landete ein Pass in den Händen der Gegner. 

Heftig, die Dreierquote von Heidelberg. Dafür, dass Hannovers sportliche Leitung Janne Bartsch vorher vor den „großen US-Girls“ gewarnt hatte, fielen vor allem die Dinger von außen rein. 

2.Viertel: 27:29

Hart waren auf jeden Fall die Blöcke, die Hannover stellte. Das Pick’n Roll Spiel – ein Grund, warum die Turnschwestern in der zweiten Halbzeit mehr Punkte erzielten als Heidelberg. Ungeahndet von den Schiris, aber sicherlich nicht ohne Spuren geblieben bei den Damen aus Heidelberg. 

Heftig geil, wie Tarasava nach dem Ausfall der beiden Point Guards nicht nur den Ballvortrag übernahm (inklusive ankle-breaker und Schuh-auszieher), sondern auch noch die Aufgaben eines Shooting Guards, um am Ende auf 23 Punkte zu kommen. 

3. Viertel: 51:54

Hart auf Hart ging es bis zum Schluss zu. Nicht mehr als sechs Punkte konnte Hannover sich absetzen. Aber eine Sache stimmte bei den Turnschwestern in der Crunch-Time: der Teamgeist! Nach der Mini-Krise in den letzten Wochen, insbesondere der verlorenen Verlängerung munkelte man, dass auch der Spirit in der Mannschaft etwas gelitten hatte. Birte Thimm pushte ihr Team aber in jedem Huddle als Vorzeigecaptain. 

Heftig, dass der TKH sich in den letzten zwei Minuten drei korblose Angriffe erlauben konnte. Wir machen es kurz: es reichte trotzdem zum Sieg. Knapper als gegen einen Abstiegskandidaten vermutet, aber Heidelberg ist für seine knappen Spiele ja bekannt. 

4.Viertel: 71:74

Hach Heidelberg, der Sieg wurde teuer bezahlt. Ansonsten kommen wir auch nächstes Jahr gerne wieder, Daumen für den Klassenerhalt sind gedrückt. 

Nächste Woche geht es dann im Birkendome zur Sache wenn die Sterne aus Keltern sich die Ehre geben. Vorbericht folgt. 

Let’s Go TKH

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