Kategorie: Allgemein

Unser Statement zum letzten Spieltag der regulären Saison

Die Plätze 1 und 2, die Play-Off Teilnehmer und die Absteiger stehen fest

Die ersten beiden Plätze in der Tabelle sind klar. Keltern etabliert sich mit 20 Siegen und bisher nur einer einzigen Niederlage in dieser Saison (gegen die flippo Baskets aus Göttingen) an der Tabellenspitze. Der TSV 1880 Wasserburg wird souverän Tabellenzweiter. Auch die beiden Absteiger stehen mit Saarlouis und Halle fest. Heidelberg und Marburg belegen punktgleich die Plätze 9 und 10, ohne Chancen, noch in die Play-Offs einzuziehen.

Drei Mannschaften streiten sich um Platz 3

Um den dritten Tabellenplatz ist ein Dreikampf zwischen dem Herner TC, den XCYDE Angels aus Nördlingen und den Eisvögeln aus Freiburg entfacht. Alle drei Teams sind punktgleich (26 Punkte) und verteilen sich nur durch die direkten Vergleiche auf die Tabellenplätze 3, 4 und 5. Wir sind zuversichtlich, im Play-Off Viertelfinale auf eines dieser Teams zu treffen.

Dahinter liegen wir mit 22 Punkten auf dem 6. Tabellenplatz, den wir in jedem Fall verteidigen wollen, um den starken Wasserburgerinnen (zumindest vorerst) in den Play-Offs aus dem Weg zu gehen. Im Moment können wir diesen Platz nur dank einer minimal besseren Gesamt-Korbdifferenz (4 Punkte Differenz) gegen die punktgleichen Osnabrückerinnen behaupten. Alle drei Spiele dieser Saison gegen Osnabrück (Hinspiel und Pokalspiel in Osnabrück und unser Heimspiel) endeten mit 72:68 Siegen für das jeweilige Auswärtsteam (unfassbar!).

Fernduell mit Osnabrück um Platz 6

Am kommenden Samstag müssen wir nun auswärts gegen den BC Pharmaserv Marburg ran. Die Marburgerinnen mit ihrem Trainer Patrick Unger, der in diesem Jahr sein Amt als Coach der Nationalmannschaft niederlegte, sind in dieser Saison (auch aufgrund des Verletzungspechs) weit hinter ihren Möglichkeiten zurückgeblieben und haben die Play-Off Teilnahme verpasst. Da der Coach sein Amt bei den Dolphins nach der Saison ebenfalls niederlegen wird, wird er sich mit einem guten Spiel von den eigenen Fans verabschieden wollen und die Punkte keinesfalls abschenken.

Parallel dazu spielt Osnabrück zu Hause gegen die flippo Baskets aus Göttingen, die an ihrem 8. Tabellenplatz nichts mehr ändern können und damit sicher in den Play-Offs stehen. Sollten wir unser Auswärtsspiel gegen Marburg gewinnen und Osnabrück ihr Heimspiel gegen Göttingen, so würde erneut die Gesamt-Korbdifferenz über den 6. Tabellenplatz entscheiden.

Neben unserer eigenen Herausforderung am Samstag in Marburg schauen wir daher ganz genau nach Osnabrück und hoffen auf eine starke Performance der flippo Baskets (wie bei der einzigen Niederlage Kelterns) zum Abschluss der regulären Saison.

Kein Easy Credit bei GiroLive

Das Leben schreibt die besten Drehbücher und manchmal auch die dramatischsten. Die Turnschwestern aus Hannover, die sich in Freiburg noch wie im freien Fall fühlten, benötigten endlich einen Cliffhanger. Und den haben sie bekommen. Als das Spiel am Samstag um 20:52h beendet schien, erstarrten alle Spielerinnen und schauten ungläubig zur Anzeigetafel hoch. Hoch und wieder in die Gesichter der Refs und wieder hoch und wieder zurück. Doch Aleks Rogic als 1. Schiedsrichter verzog keine Miene. Ende aus, Schluss im Bus. Da stand es 68:72. Und die Zuschauer guckten ins Programmheft, Seite 4 und zurück an die Anzeigetafel und naja da im Heft stand das Ergebnis des Hinspiels. Ebenfalls 68:72. Daher die Verwirrung auf Seiten der Spielerinnen. Was bedeutet das jetzt für Hannover? Weiter der Fall nach unten? Wieder einen Platz getauscht mit dem Gegner? Nur noch Rang 7? Am Ende war es der Trainer, der die Antwort kannte: Es zählt die Differenz der Gesamtpunkte. Und auch die liegt bei beiden Mannschaften extrem nah beieinander: Hannover -12, Osnabrück -16. Also bisher bleibt alles beim Alten: Hannover 6 – Osnabrück 7. Es kommt nun also alles auf das Fernduell am nächsten Wochenende an. Keine Regisseurin hätte das besser ins Liga-Drehbuch der Saison schreiben können. Auch an anderer Stelle (Platz 3-5) wirkt die Szenerie filmreif. Dies ist ebenfalls interessant für die Turnschwestern, da dies ein möglicher Gegner für die Turnschwestern sein könnte. Oder eben nicht und der Cliffhanger löst sich bei einer möglichen Niederlage. Der Showdown findet definitiv am 14.3. statt. Tatort Marburg.Wer sich jetzt wundert, dass hier überhaupt nix zum Inhalt des Spiels steht: das ist uns natürlich auch aufgefallen. Sorry manchmal verliert man sich halt in den schönsten Wortspielen… Deshalb bitte: weiter lesen…Niemand hatte gedacht, dass es leicht werden würde gegen die Spaßkassen Mädels aus Osnabrück. Aber die Fakten sprachen für den TKH: bereits zwei Siege gegen dieses Team eingeheimst, Derby erprobt und Derbyliebhaber sowieso. Osnabrück wusste worauf sie sich einlassen und kam optimal vorbereitet in den Birkendome. Der TKH zur Zeit ja immer noch ohne etatmäßige Aufbauspielerinnen, dagegen hatte Jenny Strozyk eine druckvolle Defense, die Tarasava und Stammberger als „Aushilfs“Point-Guards unter Druck setzte. Dementsprechend schwer wurde es für die Turnschwestern in ein geregeltes Set-Play zu kommen und das erste Viertel ging gleich mal 14:21 verloren. Auch im zweiten Viertel versuchten Janne Pulk und Sasha Tarasava zu oft mit Alleingängen den Rückstand aufzuholen, aber die Wurfquote war einfach zu schlecht, um Osnabrück in Bedrängnis zu bringen. Osnabrück hatte mit Rollerson eine Centerspielerin im Gepäck, die ja im Hinspiel noch nicht von Partie gewesen war und dies stellte die Hannoveranerinnen vor große Probleme. Keine der Centerspielerinnen war in der Lage Rollerson zu verteidigen. Kam sie in die Zone sammelte sie entweder Rebounds oder verwertete zweite Chancen ihrer MItspielerinnen. Halbzeit: 35:42.Nach der Halbzeit entschlossen sich die Turnschwestern dann das Tempo ein wenig zu erhöhen. Bisschen Harakiri, bisschen unorthodox, weniger Spießer mehr Freestyle. Das schien die Osnabrücker Mädels aus dem Rhythmus zu bringen und Hannover kam auf besagte vier Punkte ran. 52:56.Trotz einiger Fehlpässe nun auch auf der Seite der Gäste, waren diese nicht bereit den Blankoscheck auszustellen. Hannover kämpfte und mühte sich ab. Tzokov nahm allen Mut zusammen und schmiss sich die Seele vom Leib. Tarasava wollte es ein bisschen zu sehr und dann war da immer wieder Rollerson, die ihre Freiwürfe verlässlich versenkte. Das Herzschlagfinale ging dann nicht mehr um den Sieg, sondern nur für den direkten Vergleich und an dieser Stelle könnt ihr den Bericht wieder von vorne lesen.Oder entspannt die Füße hochlegen und durchatmen. Bis Samstag, dann folgt der letzte Streich…

Let´s Go TKH

Die limitierten Play-Off Shirts sind da!

Es ist vollbracht! Die Teilnahme an den Play-Offs ist uns in dieser Saison nicht mehr zu nehmen. Nachdem wir auch in den letzten Saisons die Play-Off Runde erreicht haben, ist uns dieses Kunststück in diesem Jahr erneut geglückt. Nicht selbstverständlich, wenn man bedenkt, dass vor der Saison ein kompletter Umbau des Kaders stattgefunden hat, und nur fünf Spielerinnen aus der Vorsaison geblieben sind.

Dank einer bärenstarken Hinrunde, in der wir zwischenzeitlich sogar einige Spieltage auf dem zweiten Tabellenplatz verweilten, und einer soliden Rückrunde konnten wir den erneuten Einzug in die Play-Offs sicherstellen.

Wie der Gegner in der ersten Play-Off Runde heißen wird, hängt letztendlich von der Tabellenplatzierung nach dem letzten Spieltag der regulären Saison ab. Was wir jedoch zum jetzigen Zeitpunkt schon sagen können – es wird in der ersten Runde, die im Best-Of-Three-Modus gespielt wird, nur ein Heimspiel für unsere Turnschwestern geben.

Dieses Spiel wird entweder am Abend des 31. März oder des 01. April im heimischen Birkendome stattfinden.

Passend zum Einzug in die Play-Offs haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen und ein eigenes Play-Off Shirt designt. Wir hoffen, dass es euch gefällt! Bereits am kommenden Heimspieltag gegen Osnabrück wird das Shirt aus 100% Baumwolle in unserem Fanshop für 15,00 € (inkl. MwSt.) erhältlich sein.

Wer also Flagge zeigen und unsere Turnschwestern optisch supporten möchte, der greift bei diesem streng limitierten Angebot zu. Da wir als absoluter Underdog in die Play-Offs gehen, benötigen wir jede Form der Unterstützung.

Wir sehen uns am Samstag in der Halle!

Free Falling in Freiburg

Freiburg im Aufwind, Hannover im Abwind. Plätze getauscht, Punkte verloren. Die Vorzeichen standen schon nicht so gut, als sich der TKH auf den Weg in den Breisgau machte. Ohne Trainerin Gallova (bis auf weiteres freigestellt), mit einer angeschlagenen Tarasava und ja sowieso ohne zwei Guards bei einem Team, dass gerade vor Selbstvertrauen strotzt… was sollte da rauskommen?

Doch dann legten die Turnschwestern sehr befreit los, entfesselt von allem Ballast der letzten Wochen punkteten Brown und Tzokow, dass den Freiburgerinnen kurzzeitig der Atem weg blieb. Höhepunkt war der 15:0 Lauf zum Ende der ersten Halbzeit. 47:30 stand es da. 

Erschrocken über die eigene Leistung? Keinesfalls, auch im dritten Viertel verteidigten die Turnschwestern ihre Führung. Ließen sich nicht von Fuehring und Co aus der Ruhe bringen, sondern spielten solide ihren Stiefel runter. 

Der Einbruch kam dann aber doch im vierten Viertel und keiner konnte sich das so richtig erklären. Noch dazu war keiner auf oder abseits des Feldes in der Lage die Misere zu stoppen. Freiburg holte Punkt um Punkt auf und Hannover sah zu. Wird schon irgendwie gut gehen? Mitnichten. Am Ende schaffte Freiburg den Ausgleich und rettete sich in die Verlängerung. 78:78.

Und ja – Verlängerung ist ein rotes Tuch bei den Turnschwestern, wir erinnern uns (ungern) an Göttingen… Also hieß die Devise: scoren, irgendwie Punkte machen.. Zunächst stand auch die Führung auf dem Tableau, doch nach dem 85:85 bekam Hannover erneut keinen Zugriff auf die Freiburger Spielerinnen. Sie zogen davon und Hannover blieb mit dem faden Beigeschmack zurück, dass da heute überraschenderweise mehr drin gewesen wäre. Endstand 93:87.

Freiburg gewinnt und behält die Punkte im Süden. Hannover muss sich nun erstmal sammeln und neu sortiert in den Saisonentspurt gehen. 

Weiter geht es auf jeden Fall. 

Let´s Go 

TKH 

Free castle is calling

The good news are: Hannover is not afraid of Free castle and Fuehring.

But: Free castle had six wins in a row and want to #makeitseven. So – how are the chances for the Turnschwestern? The Hannoveranerinnen have some pressure, because they want to #stayfifth. Also both point guards are still out. 

However we remember the grandios first quarter in Hannover: 27:2. Ms. Ballhouse was not so happy then.. Maybe Ms. Gallova knows the secret how to do it again. Let´s see. Afterwards we will be smarter. 

Let´s Go 

TKH 

Kaltherziges Keltern

Keine Gnade für den angeschlagenen Turnklubb vom Tabellenführer. TKH verliert 67-78 gegen die Rutronik Stars. 

Ohne seine beiden Aufbauspielerinnen Cukic und Gardner rechnete sich der TKH im Spiel gegen Keltern nicht viel Chancen aus. Der Beginn war zaghaft, Stammberger mit zwei vergebenen Lay-ups, Tarasava und Pulk mit schnellen Abschlüssen aber ohne Zielwasser. Keltern konnte oder wollte nicht so richtig Profit aus der anfänglichen Unsicherheit der Turnschwestern schlagen und es entwickelte sich ein ziemliches Low-Score Game. 

Im zweiten Viertel nahmen dann die Hannoveranerinnen etwas an Fahrt auf, sie merkten, dass Keltern zumindest am heutigen Spieltag nicht das Maß aller Dinge war. Im gesamten Spielverlauf kamen die Turnschwestern immer wieder zu Läufen, in denen sie den Vorsprung Kelterns durch eine gute Trefferquote und angenommene Offensiv-Fouls minimieren konnten. Doch Keltern konterte jeweils mit einer unfassbar gut aufgelegten Brown, die entweder selbst scorte oder Assists auf Vaughn und Co gab. 

Hannover hatte letztendlich keine Chance, aber wurde auch nicht abgeschlachtet. 

Als nächstes geht es gegen Freiburg. Vorbericht folgt. 

Let’s Go TKH

Kess gegen Keltern

Ja ja, die Sterne hängen hoch aber an diesem Sonntag sind sie zum Greifen nah. Da kommen die Rutronik Stars Keltern um 16Uhr in den Birkendome und die Turnschwestern sind bereit.

Krise überwunden, Siege eingeheimst und auch die Ausfälle von Cukic und Gardner können ausgebügelt werden. Nicht zuletzt hat man auch in Hannover gehört, dass Keltern in den letzten Spielen mehrmals fast der Atem ausging. Dieses kleine Tief in einer ansonsten fast perfekten Saison wollen die TKH Damen für sich nutzen und den Favoriten stürzen. Zum Ende der regulären Saison zählt nämlich jeder Sieg im Kampf um die guten Playoff Plätze. Insofern hat Trainerin Gallova ihren Damen diese ganze Woche eingeheizt, um dann am Sonntag im Birkendome ein Feuer abzubrennen.
Die Atmosphäre im Birkendome lebt von seinen Fans, also kommt alle zahlreich am Besten mit einem roten Kleidungsstück. Es wird ein Spektakel.


Let’s Go TKH

Hart aber Heftig in Heidelberg

Nix für schwache Nerven war das da am Samstag Abend für die Zuschauer des Spiels Heidelberg gegen Hannover. 

Hart waren die ersten Minuten in denen bei Hannover kein Zusammenspiel stattfand, sondern nur wilde Einzelaktionen (die nicht erfolgreich waren). 

Heftig, dass sich sowohl mit Gardner als auch Cukic beide Aufbauspieler so schlimm im ersten Viertel verletzten, dass sie nicht mehr weiter spielen konnten. 

1.Viertel: 16:11

Hart an der Toleranzgrenze waren auf beiden Seiten die Anzahl an Turnovern. Fast in jedem zweiten Angriff landete ein Pass in den Händen der Gegner. 

Heftig, die Dreierquote von Heidelberg. Dafür, dass Hannovers sportliche Leitung Janne Bartsch vorher vor den „großen US-Girls“ gewarnt hatte, fielen vor allem die Dinger von außen rein. 

2.Viertel: 27:29

Hart waren auf jeden Fall die Blöcke, die Hannover stellte. Das Pick’n Roll Spiel – ein Grund, warum die Turnschwestern in der zweiten Halbzeit mehr Punkte erzielten als Heidelberg. Ungeahndet von den Schiris, aber sicherlich nicht ohne Spuren geblieben bei den Damen aus Heidelberg. 

Heftig geil, wie Tarasava nach dem Ausfall der beiden Point Guards nicht nur den Ballvortrag übernahm (inklusive ankle-breaker und Schuh-auszieher), sondern auch noch die Aufgaben eines Shooting Guards, um am Ende auf 23 Punkte zu kommen. 

3. Viertel: 51:54

Hart auf Hart ging es bis zum Schluss zu. Nicht mehr als sechs Punkte konnte Hannover sich absetzen. Aber eine Sache stimmte bei den Turnschwestern in der Crunch-Time: der Teamgeist! Nach der Mini-Krise in den letzten Wochen, insbesondere der verlorenen Verlängerung munkelte man, dass auch der Spirit in der Mannschaft etwas gelitten hatte. Birte Thimm pushte ihr Team aber in jedem Huddle als Vorzeigecaptain. 

Heftig, dass der TKH sich in den letzten zwei Minuten drei korblose Angriffe erlauben konnte. Wir machen es kurz: es reichte trotzdem zum Sieg. Knapper als gegen einen Abstiegskandidaten vermutet, aber Heidelberg ist für seine knappen Spiele ja bekannt. 

4.Viertel: 71:74

Hach Heidelberg, der Sieg wurde teuer bezahlt. Ansonsten kommen wir auch nächstes Jahr gerne wieder, Daumen für den Klassenerhalt sind gedrückt. 

Nächste Woche geht es dann im Birkendome zur Sache wenn die Sterne aus Keltern sich die Ehre geben. Vorbericht folgt. 

Let’s Go TKH

Ha ho he-Heidelberg ole!

Auf in den Süden geht es an diesem Wochenende für die Damen des TKH. Die Turnschwestern hoffen, sich dort den nächsten Sieg abholen zu können. Die Tabellensituation gibt Anlass dazu und auch das Hinspiel läßt vermuten, dass das eine klare Angelegenheit werden könnte. Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre: Heidelberg ist zuhause eine Macht, Hannover hat gerade eine „Mini“krise hinter sich, aber noch hat keiner einen Klinsmann Move gemacht. Daher sollte alles im Lot sein, wenn Trainerin Gallova mit ihren Spielerinnen antritt.
Wir verfolgen den Livestream und freuen uns über Eindrücke bei Instagram aus der wohl schönsten Stadt Deutschlands (gleich hinter Hannover versteht sich).


Let’s Go TKH

Aufbau Ost?

Pünktlich um 16Uhr trafen die Damen des TK Hannover an diesem Sonntag zum Tip Off im Birkendome an. Dass dieser gewonnen wurde, war der erste Schub fürs Selbstbewusstsein genauso wie der folgende Dreier im Fast Break durch Stephanie Gardner. Das ging doch gut los! Sollte Halle sich hier also wie geplant als nette Aufbauhilfe nach drei verlorenen Spielen zeigen?Nee nee nee. So einfach willigten die Damen von der Saale in keinen Soli-Pakt ein. Zunächst kam der postwendende Dreier zum Ausgleich, anschließend zwei gestoppte Angriffe der Turnschwestern und ein schöner Layup zur 5:3 Führung der Gäste.TKH Trainerin Gallova reagierte mit einem Wechsel auf zwei Positionen. Trotzdem 7:3 Halle.Doch nicht nur Sturmtief Sabine fegte heute aus Richtung Westen über Norddeutschland, auch unsere beiden Centerinnen, Marleen Peek aus Holland und Birte Thimm (fast Holland – jedenfalls tief im Westen) kamen nun in Fahrt (nein kein Wohnmobil-Witz an dieser Stelle). Zusammen trafen sie zur 10:9 Führung des Klubbs.Hat eigentlich jemand bemerkt, dass bis hierhin Sasha Tarasava noch gar nicht erwähnt wurde? Naja auch ihren tollen Dreier nach Rettung unterm eigenen Korb (erzähls keinem!) durch Pullins wollen wir nicht verschweigen. Knappe 15:14 Kiste. Noch drei Minuten vor Viertelende wollte man sagen, Halle ließe sich nicht abschütteln. Doch in den letzten Angriffen vor der Pause zeigte Halle mit drei Fehlpässen, dass sie scheinbar doch zurecht ein Abstiegskandidat in dieser Saison sind. Somit folgte erstmal eine komfortable 25:18 Führung, als die Uhr erneut auf 10:00 gestellt wurde.Eins können wir hier schonmal vorweg nehmen: Die Lions waren heute ein Aufbaugegner, der niemals aufgab. Die Führung schmolz dahin, 27:25. Doch Hannover zeigte sich heute mal ungewohnt ausgeglichen, mit ungewohnt wenigen Dreiern, dafür mit vielen Punkte „in the paint“. Vorsprung wieder hergestellt. Resultat: 45:32 zur Pause. Klar es gab einige unstrukturierte Angriffe und Fehlentscheidungen in der Defense aber Halle konnte das nicht ausnutzen. Ein Gegner aus dem Süden hätte das sicherlich bestraft. So aber konnten die Turnschwestern mit dem guten Gefühl in die zweite Halbzeit gehen, dass sie die bessere Mannschaft waren. Wieder ein Booster für das angekratzte Selbstbewusstsein.In der zweiten Halbzeit folgten zunächst super sehenswerte Minuten in denen Hannover den Vorsprung bis auf 22 Punkte ausbauen konnte.

Doch wie schon gesagt, Halle gab nie auf. Hannover mit ein bisschen Schritte hier und nem Airball da und schwupps war der Vorsprung nur noch bei zehn. Immerhin nicht einstellig mag man sagen, aber auch das schaffte Halle noch in diesem Spiel. Erstmal jedoch gelangen den Hannoveranerinnen wieder einige sehenswerte Angriffe. Die Turnschwestern wussten immer dann zu überzeugen, wenn die Centerinnen den Ball bekamen. Zum Schlussviertel lag alles bereit, um Halle mit einer saftigen Klatsche nach Hause zu schicken, 18 Punkte Vorsprung, Marleen Peek noch nicht in Foultrouble und Tarasava noch nicht bei 20 Punkten. Aber ja wie sagt man so schön: manchmal kommt es anders und zweitens als man denkt. Sehen wir es mal so – für die Zuschauer war es ne schön spannende Angelegenheit und am Ende sprang ein Sieg für den TKH dabei heraus. 

Aufbauhilfe für den nächsten Gegner, mit Heidelberg ein ähnliches Kaliber bevor dann der Brocken Keltern im Birkendome steht. Vorbericht folgt!

Let´s go TKH!