Kategorie: Allgemein

Kaltherziges Keltern

Keine Gnade für den angeschlagenen Turnklubb vom Tabellenführer. TKH verliert 67-78 gegen die Rutronik Stars. 

Ohne seine beiden Aufbauspielerinnen Cukic und Gardner rechnete sich der TKH im Spiel gegen Keltern nicht viel Chancen aus. Der Beginn war zaghaft, Stammberger mit zwei vergebenen Lay-ups, Tarasava und Pulk mit schnellen Abschlüssen aber ohne Zielwasser. Keltern konnte oder wollte nicht so richtig Profit aus der anfänglichen Unsicherheit der Turnschwestern schlagen und es entwickelte sich ein ziemliches Low-Score Game. 

Im zweiten Viertel nahmen dann die Hannoveranerinnen etwas an Fahrt auf, sie merkten, dass Keltern zumindest am heutigen Spieltag nicht das Maß aller Dinge war. Im gesamten Spielverlauf kamen die Turnschwestern immer wieder zu Läufen, in denen sie den Vorsprung Kelterns durch eine gute Trefferquote und angenommene Offensiv-Fouls minimieren konnten. Doch Keltern konterte jeweils mit einer unfassbar gut aufgelegten Brown, die entweder selbst scorte oder Assists auf Vaughn und Co gab. 

Hannover hatte letztendlich keine Chance, aber wurde auch nicht abgeschlachtet. 

Als nächstes geht es gegen Freiburg. Vorbericht folgt. 

Let’s Go TKH

Kess gegen Keltern

Ja ja, die Sterne hängen hoch aber an diesem Sonntag sind sie zum Greifen nah. Da kommen die Rutronik Stars Keltern um 16Uhr in den Birkendome und die Turnschwestern sind bereit.

Krise überwunden, Siege eingeheimst und auch die Ausfälle von Cukic und Gardner können ausgebügelt werden. Nicht zuletzt hat man auch in Hannover gehört, dass Keltern in den letzten Spielen mehrmals fast der Atem ausging. Dieses kleine Tief in einer ansonsten fast perfekten Saison wollen die TKH Damen für sich nutzen und den Favoriten stürzen. Zum Ende der regulären Saison zählt nämlich jeder Sieg im Kampf um die guten Playoff Plätze. Insofern hat Trainerin Gallova ihren Damen diese ganze Woche eingeheizt, um dann am Sonntag im Birkendome ein Feuer abzubrennen.
Die Atmosphäre im Birkendome lebt von seinen Fans, also kommt alle zahlreich am Besten mit einem roten Kleidungsstück. Es wird ein Spektakel.


Let’s Go TKH

Hart aber Heftig in Heidelberg

Nix für schwache Nerven war das da am Samstag Abend für die Zuschauer des Spiels Heidelberg gegen Hannover. 

Hart waren die ersten Minuten in denen bei Hannover kein Zusammenspiel stattfand, sondern nur wilde Einzelaktionen (die nicht erfolgreich waren). 

Heftig, dass sich sowohl mit Gardner als auch Cukic beide Aufbauspieler so schlimm im ersten Viertel verletzten, dass sie nicht mehr weiter spielen konnten. 

1.Viertel: 16:11

Hart an der Toleranzgrenze waren auf beiden Seiten die Anzahl an Turnovern. Fast in jedem zweiten Angriff landete ein Pass in den Händen der Gegner. 

Heftig, die Dreierquote von Heidelberg. Dafür, dass Hannovers sportliche Leitung Janne Bartsch vorher vor den „großen US-Girls“ gewarnt hatte, fielen vor allem die Dinger von außen rein. 

2.Viertel: 27:29

Hart waren auf jeden Fall die Blöcke, die Hannover stellte. Das Pick’n Roll Spiel – ein Grund, warum die Turnschwestern in der zweiten Halbzeit mehr Punkte erzielten als Heidelberg. Ungeahndet von den Schiris, aber sicherlich nicht ohne Spuren geblieben bei den Damen aus Heidelberg. 

Heftig geil, wie Tarasava nach dem Ausfall der beiden Point Guards nicht nur den Ballvortrag übernahm (inklusive ankle-breaker und Schuh-auszieher), sondern auch noch die Aufgaben eines Shooting Guards, um am Ende auf 23 Punkte zu kommen. 

3. Viertel: 51:54

Hart auf Hart ging es bis zum Schluss zu. Nicht mehr als sechs Punkte konnte Hannover sich absetzen. Aber eine Sache stimmte bei den Turnschwestern in der Crunch-Time: der Teamgeist! Nach der Mini-Krise in den letzten Wochen, insbesondere der verlorenen Verlängerung munkelte man, dass auch der Spirit in der Mannschaft etwas gelitten hatte. Birte Thimm pushte ihr Team aber in jedem Huddle als Vorzeigecaptain. 

Heftig, dass der TKH sich in den letzten zwei Minuten drei korblose Angriffe erlauben konnte. Wir machen es kurz: es reichte trotzdem zum Sieg. Knapper als gegen einen Abstiegskandidaten vermutet, aber Heidelberg ist für seine knappen Spiele ja bekannt. 

4.Viertel: 71:74

Hach Heidelberg, der Sieg wurde teuer bezahlt. Ansonsten kommen wir auch nächstes Jahr gerne wieder, Daumen für den Klassenerhalt sind gedrückt. 

Nächste Woche geht es dann im Birkendome zur Sache wenn die Sterne aus Keltern sich die Ehre geben. Vorbericht folgt. 

Let’s Go TKH

Ha ho he-Heidelberg ole!

Auf in den Süden geht es an diesem Wochenende für die Damen des TKH. Die Turnschwestern hoffen, sich dort den nächsten Sieg abholen zu können. Die Tabellensituation gibt Anlass dazu und auch das Hinspiel läßt vermuten, dass das eine klare Angelegenheit werden könnte. Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre: Heidelberg ist zuhause eine Macht, Hannover hat gerade eine „Mini“krise hinter sich, aber noch hat keiner einen Klinsmann Move gemacht. Daher sollte alles im Lot sein, wenn Trainerin Gallova mit ihren Spielerinnen antritt.
Wir verfolgen den Livestream und freuen uns über Eindrücke bei Instagram aus der wohl schönsten Stadt Deutschlands (gleich hinter Hannover versteht sich).


Let’s Go TKH

Aufbau Ost?

Pünktlich um 16Uhr trafen die Damen des TK Hannover an diesem Sonntag zum Tip Off im Birkendome an. Dass dieser gewonnen wurde, war der erste Schub fürs Selbstbewusstsein genauso wie der folgende Dreier im Fast Break durch Stephanie Gardner. Das ging doch gut los! Sollte Halle sich hier also wie geplant als nette Aufbauhilfe nach drei verlorenen Spielen zeigen?Nee nee nee. So einfach willigten die Damen von der Saale in keinen Soli-Pakt ein. Zunächst kam der postwendende Dreier zum Ausgleich, anschließend zwei gestoppte Angriffe der Turnschwestern und ein schöner Layup zur 5:3 Führung der Gäste.TKH Trainerin Gallova reagierte mit einem Wechsel auf zwei Positionen. Trotzdem 7:3 Halle.Doch nicht nur Sturmtief Sabine fegte heute aus Richtung Westen über Norddeutschland, auch unsere beiden Centerinnen, Marleen Peek aus Holland und Birte Thimm (fast Holland – jedenfalls tief im Westen) kamen nun in Fahrt (nein kein Wohnmobil-Witz an dieser Stelle). Zusammen trafen sie zur 10:9 Führung des Klubbs.Hat eigentlich jemand bemerkt, dass bis hierhin Sasha Tarasava noch gar nicht erwähnt wurde? Naja auch ihren tollen Dreier nach Rettung unterm eigenen Korb (erzähls keinem!) durch Pullins wollen wir nicht verschweigen. Knappe 15:14 Kiste. Noch drei Minuten vor Viertelende wollte man sagen, Halle ließe sich nicht abschütteln. Doch in den letzten Angriffen vor der Pause zeigte Halle mit drei Fehlpässen, dass sie scheinbar doch zurecht ein Abstiegskandidat in dieser Saison sind. Somit folgte erstmal eine komfortable 25:18 Führung, als die Uhr erneut auf 10:00 gestellt wurde.Eins können wir hier schonmal vorweg nehmen: Die Lions waren heute ein Aufbaugegner, der niemals aufgab. Die Führung schmolz dahin, 27:25. Doch Hannover zeigte sich heute mal ungewohnt ausgeglichen, mit ungewohnt wenigen Dreiern, dafür mit vielen Punkte „in the paint“. Vorsprung wieder hergestellt. Resultat: 45:32 zur Pause. Klar es gab einige unstrukturierte Angriffe und Fehlentscheidungen in der Defense aber Halle konnte das nicht ausnutzen. Ein Gegner aus dem Süden hätte das sicherlich bestraft. So aber konnten die Turnschwestern mit dem guten Gefühl in die zweite Halbzeit gehen, dass sie die bessere Mannschaft waren. Wieder ein Booster für das angekratzte Selbstbewusstsein.In der zweiten Halbzeit folgten zunächst super sehenswerte Minuten in denen Hannover den Vorsprung bis auf 22 Punkte ausbauen konnte.

Doch wie schon gesagt, Halle gab nie auf. Hannover mit ein bisschen Schritte hier und nem Airball da und schwupps war der Vorsprung nur noch bei zehn. Immerhin nicht einstellig mag man sagen, aber auch das schaffte Halle noch in diesem Spiel. Erstmal jedoch gelangen den Hannoveranerinnen wieder einige sehenswerte Angriffe. Die Turnschwestern wussten immer dann zu überzeugen, wenn die Centerinnen den Ball bekamen. Zum Schlussviertel lag alles bereit, um Halle mit einer saftigen Klatsche nach Hause zu schicken, 18 Punkte Vorsprung, Marleen Peek noch nicht in Foultrouble und Tarasava noch nicht bei 20 Punkten. Aber ja wie sagt man so schön: manchmal kommt es anders und zweitens als man denkt. Sehen wir es mal so – für die Zuschauer war es ne schön spannende Angelegenheit und am Ende sprang ein Sieg für den TKH dabei heraus. 

Aufbauhilfe für den nächsten Gegner, mit Heidelberg ein ähnliches Kaliber bevor dann der Brocken Keltern im Birkendome steht. Vorbericht folgt!

Let´s go TKH!

Hola Halle, hAlle wach?

Man könnte sagen, Hannover sei in einem Tief. Man könnte sagen, Hannover sei endlich da, wo die Experten sie bei Saisonbeginn gesehen haben: im Mittelfeld der Tabelle. 

Die Turnschwestern jedoch sehen es anders, als Favorit hat man sich sowieso nie gesehen und die letzten drei Gegner waren einfach heftig. Jetzt kommt endlich wieder eine dankbare Aufgabe in den Birkendome. Halle hat als Abstiegskandidat schon um einiges mehr gewackelt in dieser Saison und wurde auch im Hinspiel klar besiegt. Die Zeichen stehen also gut für Birte Thimm und ihre Kolleginnen das Ruder wieder rumzureißen und den Abstand zu den Tabellenoberen nicht zu groß werden zu lassen. 

Die Turnschwestern sind überzeugt, dass sie ihren Heimvorteil ein weiteres Mal umsetzen können. Dabei zählen sie auf zahlreiche Unterstützung- Sonntag, 16Uhr wie immer im Birkendome. 

Let’s Go TKH 

Not in Nördlingen

Nee, no, nix, nada. Da war kein Sieg drin für den TKH bei der Niederlage gegen die Angels. Man kann es drehen und wenden wie man will, es bleibt eine klare Angelegenheit: 82:59. 

Aber die Turnschwestern lassen die Köpfe nicht hängen. Sehen wir mal das positive: Tarasava kann nie gestoppt werden (23P.), Neuzugang Pullins punktet zweistellig (10P.) und Marleen Peek schafft es sich nicht auszufoulen. 

Ganz im Sinne von Kobe Bryant halten wir es heute lieber kurz, ganz nach dem Motto: Shut up and play Basketball. 

Eines noch: Nächstes Wochenende kommen die Hallenser Lions zu uns, Jose – vergiss die Pastei de Nata nicht! 

Vorbericht folgt. 

Let‘s Go TKH 

Gallova bleibt Antwort schuldig

Es sah alles nach einer weiteren Feierstunde im Birkendome aus. Mitte drittes Viertel, der TKH führte mit sechs Punkten und hatte das Momentum auf seiner Seite. Zudem war Herne nur mit sieben Spielerinnen angereist, alle dachten der Drops ist gelutscht, jetzt geht denen die Puste aus. Gleich beginnt die Tarasava-Show. Aber nix da. Wie heißt es so schön: Am Ende kackt die Ente und ein Spiel dauert 40 Minuten. 

Was bleibt ist der fade Beigeschmack der ersten (richtigen) Heimniederlage. Die Erkenntnis, dass die Turnschwestern im Birkendome nicht unbesiegbar sind und die Hoffnung, dass dies nicht der Anfang einer Abwärtsspirale ist. Traurig an der 66:68 Niederlage war vor allen Dingen, dass ein Sieg durchaus drin gewesen wäre. Leider hat die Heimmannschaft über die gesamte Spieldauer kein Mittel gegen die Zonenverteidigung der Hernerinnen gefunden, obwohl das im Laufe der Woche Trainingsinhalt war. Fragwürdig auch die Entscheidung Stephanie Gardner ein ganzes Viertel auf der Bank sitzen zu lassen, während den anderen Spielerinnen von außen nicht recht was gelingen wollte. Tarasava blieb blass und kein anderer im Team konnte die Spritzigkeit, die sonst von der quirligen Weißrussin ausgeht ersetzen. Somit fehlte in den letzten Minuten der Drive, für den die Turnschwestern bisher bekannt waren, um ein knappes Spiel noch zu drehen. Gerade in den letzten zwei Minuten blickten die Zuschauer ein ums andere Mal verwirrt vom Spielfeld hoch zur Anzeigentafel und zurück, da die TKH Damen eher so agierten, als wenn sie mit vier Punkten führen würden und nicht zurück lägen. 

Trainerin Gallova verfehlte es daher, zusammen mit ihrem Team eine Antwort auf die Niederlage und insbesondere die desolate Verlängerung dabei in Göttingen zu geben. Die Frage lautet nun: Wo geht es hin für die Turnschwestern? Zunächst einmal nach Nördlingen, dort wartet der nächste Brocken. Dies könnte eine richtungsweisende Partie werden, nach der bei einer Niederlage definitiv das Saisonziel unter den ersten Vier zu stehen, korrigiert werden müsste. Aber wir wollen nicht alles schwarz malen: die Konkurrenz patzt nämlich auch mal, so verloren sowohl Wasserburg als auch Göttingen heute ihre Spiele unerwartet.

Mit einem Sieg in Nördlingen kann die kleine Flaute schnell beendet werden und dafür sollten die TKH Damen einiges geben. 

Let´s go TKH und RIP Kobe Bryant

Herne – gerne?

Puh, das hatten wir uns irgendwie anders vorgestellt. Eigentlich sollte hier ein enthusiastischer Vorbericht auf das kommende Heimspiel stehen. Einer der Neujahrsvorsätze war doch endlich mal das nordische Understatement sein lassen und ´n bisschen südliches Selbstbewusstsein (im Dezember hätten wir noch von Großkotzigkeit gesprochen) an den Tag legen. Aber ja, dann kam das Göttingenspiel, nun kommt Herne, einer der Gegner gegen die man schon in der Hinrunde verloren hat, einer der wenigen… und die sind nun auch noch einen Platz vor den Turnschwestern in der Tabelle und schon… fängt das Zittern wieder an. Da möchte man gar nicht so mia san mia mäßig auf die Kacke hauen. 

Klar, alle sind gesund, es gibt sogar eine neue Spielerin in den Reihen und im Birkendome ist der TKH sowieso eine Macht. Aber, aber, aber … so richtig überschwänglich ist hier keiner. Lieber kleine Brötchen backen. Das können wir Hannoveraner*innen eben. Erstmal gucken. Herne – Vorjahresmeister. Gut, für´s Final Four haben sie sich dieses Jahr nicht qualifiziert, wir schon. Die ein oder andere Niederlage haben sie ebenfalls einstecken müssen – sind eigentlich auch nur punktgleich mit den Turnschwestern. Vielleicht läuft es ja darüber: gewinnt der TKH, gleicht das einem vier Punktespiel. Also wen das nicht motiviert?!? 

Nun gut, wir haben`s probiert, vielleicht überzeugt ihr euch einfach selbst!  Wir setzen alles auf ROT! Zieht euch etwas rotes an und baut als 6.er Mann/Frau die rote Wand auf.

Sonntag, 26.01. gewohnte Zeit: 16 Uhr im Birkendome.

Let`s go TKH  

Göttingen wird zum Favoritenschreck

Das Spiel Göttingen gegen Hannover war ein echter Kracher. Beide Teams spielten über lange Zeit gleichauf. Sie fokussierten sich dabei auf die Defense, sodass der Punktestand extrem niedrig blieb. Das liegt den Turnschwestern ja so gar nicht und so wurde es dann hinten raus mal wieder sehr eng. Im vierten Viertel übernahm Göttingen erstmals die Führung. Hannover, die bekannt dafür sind solche Spiele noch zu drehen, schaffte es dann auch mit der letzten Sekunde den Ausgleich zu erzielen. Fast hätte es auch zum knappen Sieg gereicht, wenn Birte Thimm da beim letzten Wurf noch den Bonusfreiwurf zugesprochen bekommen hätte. Hannover freute sich über den Ausgleich wie über einen Sieg und verzichtete dann darauf die Overtime mitzuspielen.
Göttingen erreichte in 5 Minuten 5 gegen 0 ganze 9 Punkte und gewann dann Überraschung Überraschung mit 59:50.
Für den TKH bedeutet diese Niederlage in der Tabelle erstmal wieder den Fall auf Platz 5. Jedoch immer noch Punktgleich mit Platz 3 und 4. Nächste Woche steht zum Glück wieder ein Heimspiel an, dann mit Morgan Pullins als Verstärkung. Aufgeben ist keine Option!
Let‘s Go TKH