Luchse souverän in Runde 3 des DBBL-Pokals

Heimkehrerin Finja Schaake (l.) hat in dieser Szene gegen Linn Villwock von den Bender Baskets das Nachsehen. Am Ende ist Schaake mit 19 Punkte jedoch Topscorerin und zieht mit ihren Hannover Luchsen in die nächste Runde ein.
Foto: © Oliver Vogler

Die TK Hannover Luchse gewinnen gegen den Zweitligisten aus Grünberg souverän mit 50:97 und ziehen damit in die nächste Runde des DBBL-Pokals ein!

Bericht vom 27.10.2021 in der Gießener Allgemeine

Grünberg verpasst Pokal-Sensation deutlich

In der zweiten Runde des DBBL-Pokal sind die Bender Baskets Grünberg mit einer klaren 50:97-Heimniederlage gegen die TK Hannover Luchse ausgeschieden.

(jsg). Die Bender Baskets Grünberg sind im DBBL-Pokals ausgeschieden. Das Team von Trainer Rene Spandauw unterlag dem Erstligisten TK Hannover Luchse klar mit 50:97.

Nur in kurzen Phasen hielten die Grünbergerinnen mit. Mit 19 Punkten krönte Finja Schaake ihre Heimkehr als Topscorerin der Partie.

Ohne Führung gaben die Baskets ihr Heimspiel jedoch nicht an den Bundesligisten ab. Linn Villvock erzielte aus der Mitteldistanz die ersten Punkte. Doch schnell nutzten die Gäste ihre körperliche Überlegenheit zu kontrollierten Abschlüssen in der Zone. Die Gallusstädterinnen hielten aber tapfer dagegen, haderten jedoch etwas mit der Genauigkeit der Würfe. Aliaksandra Tarasava erhöhte die Luchse-Führung erstmals auf einen zweistelligen Wert. Doch Elisa Mevius sorgte mit einem Fastbreak-Abschluss und viel Balance für den 12:21-Viertelstand. Hannover setzte danach jedoch einen 13:0-Lauf, da sich die Ballverluste der Baskets häuften. Alva Hedrich per Dreier und dann mit einem clever ausgespielten Fastbreak sorgte nach einem 16:39-Rückstand dafür, dass auch Hannovers Trainerin Sidney Parsons zur Auszeit rief. Durch den kleinen Endspurt der Grünbergerinnen ging es mit 23:49 in die Pause.

Die Gastgeberinnen kamen gut aus der Kabine und klauten im ersten Angriff direkt den Ball, den Lena Dziuba zum umjubelten Dreier im Korb versenkte. Die Luchse hatten Probleme gegen die engagierte Verteidigung und kamen erst nach Offensivrebounds wieder zu Punkten. Sie kamen ins Laufen, als sich Aldona Morawiec mit einer Grünbergerin verhakte und unter Schmerzen das Parkett verließ. Nach einer Schrecksekunde erholte sich ihr Team und ging mit 73:36ins Schlussviertel. Hannover spielte nun die Überlegenheit aus und brachte mit zwei Schaake-Dreiern den souveränen 97:50-Sieg ins Ziel. Trotz des Ausscheidens konnten die Baskets das Parkett erhobenen Hauptes verlassen.

So zeigte sich auch Spandauw nicht unzufrieden: »Wir wollten sie unter 100 halten und selbst 50 Punkte machen. Das haben wir geschafft. Es waren wieder einige völlig unnötige Ballverluste dabei, aber teils sah es gegen den Erstligisten besser aus als gegen Zweitligisten.« Dies kann sein Team bereits am Sonntag im Liga-Heimspiel gegen Neuss beherzigen.

Grünberg: C. Horvath (4), Herzberger, N. Horvath (4), Mevius (12), Villvock (2), Dziuba (5), Poelstra (2), Weinand, Hedrich (7), Nash (14).

Quelle: Gießener Allgemeine

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