TKH-Damen gewinnen souverän gegen Marburg

TKH-Damen gewinnen souverän gegen Marburg
Foto: © Florian Petrow

Bericht vom 02.10.2021 im Sportbuzzer

Das macht Hoffnung auf eine vielversprechende Spielzeit: Nach dem Auftakterfolg gegen Saarlouis haben die Damen des TK Hannover den nächsten Sieg gefeiert. Im zweiten Heimspiel binnen fünf Tagen konnten sich die Luchse souverän mit 75:54 gegen den BC Marburg durchsetzen. 

Die TKH-Damen lagen sich glücklich in den Armen. Am Freitagabend haben sie ein Ausrufezeichen an die Bundesliga-Konkurrenz gesendet. Vor 150 Fans gewannen sie mit 75:54 gegen den BC Marburg und demontierten die Hessen sogar am Ende.

Perfekter Auftakt für Parsons
Es war im zweiten Heimspiel innerhalb von fünf Tagen der zweite Sieg. Nach dem Auftakterfolg am Sonntag gegen Saarlouis ein perfekter Start für Hannover und die neue Trainerin Sidney Parsons – das macht Hoffnung auf eine vielversprechende Spielzeit.

Frühe Führung nach gutem Start
Ihre Luchse erwischten einen guten Start. Vorne Treffsicherheit, hinten Steals und Blocks – diese Konsequenz resultierte in einem 8:2-Zwischenstand. Marburgs Trainer Christoph Wysocki sah sich gezwungen, schon nach vier Minuten die erste Auszeit zu nehmen. Sein Team glich zum 10:10 aus, aber der TKH antwortete mit einem 10:0-Lauf und gewann das erste Viertel mit 20:10.

Parsons hatte beim Sieg gegen Saarlouis die viel zu vielen Freiwürfe (20) moniert, die ihr Team dem Gegner per Fouls geschenkt hatte. Gegen Marburg war das Problem zunächst nicht behoben.

Zu viele Freiwürfe
Im Gegenteil: Es wurde noch schlimmer. Marburg hatte bis zur Pause schon 16 Gelegenheiten von der Freiwurflinie. Parsons fragte bei den Unparteiischen nach, wie denn ihre Spielerinnen zu verteidigen hätten, ohne das ein Pfiff ertönt. Die Antwort: Hände weg, dafür mehr Hüfte.

Die gute Rebound-Arbeit und eine starke Wurfquote von mehr als 50 Prozent aus dem Feld sprachen aber für Hannover. Der TKH hatte die ganze erste Hälfte jederzeit die Kontrolle. Immer dann, wenn Marburg sich heranwarf, legte Hannover einen Gang zu.

Roscoe und Zipser glänzen
Aus einem 22:19 wurde schnell ein 29:21. Vor allem die großen Spielerinnern Samantha Roscoe (11 Punkte bis zur Pause) und Anne Zipser (10) glänzten in den ersten 20 Minuten. Pausenstand: 34:28.

Nach dem Wechsel ließen die TKH-Frauen in der Defensive die Finger weg – der Gegner kam praktisch nicht mehr an die Freiwurflinie. Zweite Verbesserung: die Dreier. Dem TKH gelangen gleich vier im dritten Viertel, drei alleine davon der lauernden Aldona Morawiec. Mit 55:48 ging es ins Schlussviertel.

Und jetzt trafen auch die anderen. Erst Aliaksandra Tarasava mit einem Dreier, dann Tessa Stammberger im zweiten Versuch. Die eiskalte Morawiec versenkte auch ihren vierten Dreier hintereinander – 65:50.

"Jeder hat geliefert heute"
Schon gegen Saarlouis hatte die Polin mit einem Fernschuss für die Vorentscheidung gesorgt. Es regnete weiter Dreier: Tarasava beendete mit dem 68:52 rund viereinhalb Minuten vor Schluss Marburgs Hoffnungen. „Jeder hat geliefert heute“, freute sich Parsons über die Teamleistung. „Wir haben toll zusammengespielt und uns von Viertel zu Viertel gesteigert.“

Quelle: Sportbuzzer / Simon Lange

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